Mitarbeiterjubiläum Ernst Siefert

Ausgezeichneter Nachwuchsschreiner

Stefan Siefert- 2. Sieger im Landeswettbewerb

Stefan Siefert ist der beste Nachwuchsschreiner aus dem Kammerbezirk Rhein-Main und 2. Sieger beim Hessischen Landeswettbewerb. Der Junggeselle gewann den Leistungswettbewerb der Handwerksjugend im Schreinerhandwerk auf Kammerebene.

Ziel dieses Wettbewerbes, der auf Innungs-, Kammer-, und auch Bundesebene durchgeführt wird, ist es, die Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit der betrieblichen Ausbildung herauszustellen, sowie besonders begabte Lehrlinge in ihrer beruflichen Entwicklung weiter zu fördern. Am kombinierten Kammer- und Landesentscheid in der Holzfachschule Bad Wildungen nahmen 12 der besten hessischen Jungschreiner teil. Unter den kritischen Augen der Jury galt es, als Arbeitsprobe ein Fußbänkchen aus Buche herzustellen. Rolf Mathes, Obermeister der Schreiner-Innung Bergstraße, gratulierte dem erfolgreichen Jungschreiner: Sie repräsentieren die hervorragende Ausbildungsqualität des hessischen Schreinerhandwerks und Sie, wie auch ihr Ausbildungsbetrieb, dürfen mit Fug und Recht stolz auf diesen Erfolg sein.

Tag der Architektur- unser Firmengebäude wurde auserwählt...

Schreinerei Siefert Gebäudearchitektur

Tag der Architektur 2007 - Schreinerei Siefert auserwählt

 

Bundesweit öffneten am 24.06.07 Bauherren und Architekten ihre Bauten der interessierten Öffentlichkeit und boten auf diesem Wege gute Alltagsarchitektur -zum Anfassen-. Auch im Südhessischen Kreis Bergstraße wurden vier Gebäude zur Teilnahme von einem Auswahlgremium zugelassen, eines davon war das Anwesen der Schreinerei Siefert in Siedelsbrunn.

Die Schreinerei Siefert ist ein in der fünften Generation mitten im Ortskern tätiger, holzverarbeitender Betrieb. Grundlage und Ziel der Baumaßnahmen war der Wunsch der Bauherren nach einer Erweiterung Ihres Betriebes in Verbindung mit einem neuen Wohnumfeld in konsequent modernen, lichtdurchfluteten Gebäuden. Gleichzeitig sollten der Bestandsbetrieb und ein vorhandenes Wohnhaus respektiert und integriert werden. Dabei wurde dem Ortsbezug zum Odenwald besondere Bedeutung zugemessen.

Die ursprüngliche Produktion befindet sich im Erdgeschoss eines bestehenden dreigeschossigen Wohnhauses im rustikalen Stil. Durch Teilabriss und Umbau wurde die Produktionsfläche verdoppelt. Der gesamte Bereich erhielt ein Massivdach mit Begrünung, der überwiegende Teil der neuen Kubatur ist in den Hang eingegraben und wird von oben belichtet. Dadurch konnte die sichtbare Baumasse auf ein angemessenes Maß reduziert werden. Ein kubisch verschränkter Büroriegel in Holzständerbauweise setzt einen markanten neuen Akzent zur Straßenseite. Durch die Artikulation des Gebäudekopfes wurde der Straßenraum nachverdichtet und die Abwicklung rhythmisiert.

Das Wohnhaus ist in seiner Form einem traditionellen landwirtschaftlichen Betriebsgebäude nicht unähnlich. Die Raumhöhen orientieren sich am Geländeverlauf. Um eine einzelne Sichtbetonscheibe im Innenraum ist der gesamte Gebäuderiegel organisiert. Über die in die Wandscheibe eingespannte einhüftige Treppe gelangt man in das Obergeschoss. Ein Oberlichtband akzentuiert den Sichtbeton und wird zum Mittelpunkt eines Galerieraumes. Dieser Raum bildet die negative Grundform des Hauses nach. Ein eingeschossiges Atelier ist mit dem Wohnhaus zu einer Einheit verbunden. Der helle Raum greift als formaler Bügel das kubische Thema des Bürogebäudes wieder auf. Produktion, Wohnhaus und Atelier umstellen einen neuen Hof. Die verschränkte Geometrie der Baukörper zueinander und deren räumliche Nähe stellen Bezüge sämtlicher Aufenthaltsräume der verschieden Baukörper zueinander her.

Durch große, vollständig öffenbare Verglasungen lassen sich diese Bereiche für Feierlichkeiten oder Vermarktungsveranstaltungen miteinander funktional über den Hof verschalten. Bestand, Produktion, Atelier und neues Wohnhaus bilden ein Ensemble, das sich in Art und Maßstab an traditionellen Odenwälder Hofanlagen orientiert.

Eine einheitliche Bekleidung mit Zedernschindeln, die sich über sämtliche Fassaden und das Dach des Wohnhauses erstreckt, bindet die unterschiedlichen Gebäudeteile formal zusammen. Die Holzschindel nimmt dabei erneut den Bezug zu Odenwälder Bautraditionen auf. Große Verglasungen und flächenbündige Kastenfenster sowie die kubischen Formen der neuen Baukörper behaupten dabei jedoch deutlich den aktuellen Zeitbezug. Bestand und neuer Eingriff bleiben eindeutig kenntlich. Innerhalb der beiden Führungen durch den Architekten Hr. Wirtgen von Fischer Architekten hatten die interessierten Besucher Möglichkeit zur Information und zur gezielten Fragestellung.

Auch die in diversen Räumen eingebauten Möbel, welche von der Schreinerei Siefert selbst geplant und handwerklich gefertigt wurden konnten besichtigt werden. Besonderes Interesse erweckten dabei die außergewöhnlichen und markanten verwendeten Furniere und deren Detailverarbeitung.

Auch die im Innenausbau immer wiederkehrende Farbe blau, die Firmenfarbe der Schreinerei Siefert, wurde in Zusammenhang mit Glas und Lackierungen sowie der Lichtplanung entdeckt. Die großzügig zu öffnenden Faltverglasungen, die schwellenlos in die Holzterrassenbereiche übergehen sowie die verwendeten Schallschutzfenster mit hinter einer Vorsatzscheibe liegenden Jalousien konnten ebenso besichtigt werden wie die an einer Sichtbetonwand schwebende Treppenstufen aus Hochkantlamellenparkett und die eigenartig markante und resistente Schindelfassade, bei der über 25.000 Einzelschindeln an Dach- und Wandflächen ohne chemischen Holzschutz verarbeitet wurden.

 

 

 

Höchstbewertung Faszination Handwerk


Als erster Schreinerbetrieb im Südhessischen Großraum wurde die Schreinerei Peter Siefert mit der Höchstbewertung von 5 Schleifen für außergewöhnliche Kundenorientierung im Handwerk ausgezeichnet.

Die Bau- und Möbelschreinerei Siefert wird damit zusammen mit 150 weiteren Handwerksbetrieben aus dem gesamten Bundesgebiet in das Verzeichnis "Faszination Handwerk" eingetragen. Im Stile der Gourmet-Guides und Hotelführer werden dabei für anspruchsvolle Kunden die interessantesten Partner im Handwerk zusammengestellt. Die Meßlatte für die Eintragung der Handwerksbetriebe wird bewußt hoch gehängt, um dem interessierten Kunden einen zuverlässigen Wegweiser und praktischen Ratgeber mit an die Hand zu geben.

Initiator Dr. Bernd W. Dornach, Leiter des renommierten UNI MARKETING Institutes für HANDWERKS-MARKETING in Augsburg, möchte mit diesem Guide die immer noch vorhandene Scheu vor der Auftragsvergabe an qualifizierte Handwerker aus Angst vor Unpünktlichkeit, unsachgemäßen Ausführungen, Dreck und Schmutz nehmen. Die Prüfung der eintragsfähigen Betriebe basiert neben perfekter Auftragsabwicklung und exzellenten Serviceleistung für den Kunden im wesentlichen auf Referenzen. Statt den hinlänglich bekannten Negativratings der Handwerker in den Medien sucht Dr. Dornach bei diesem Projekt zur Wiederbelebung der "Faszination Handwerk" erstmalig Berichte über positive Erfahrungen und außergewöhnlicher Steigerung der Lebensqualität bei Beauftragung entsprechender Handwerksbetriebe.